Es war einmal ein #Hashtag

Wie ein kleines Zeichen berühmt wurde

Jeder kennt es: das Hashtag-Symbol #. Dieses Vorzeichen markiert ein Schlagwort, das zum Suchbegriff oder Trend wird. Doch wieso ist das Hashtag im Social-Media-Kontext so beliebt? Und woher kommt das kleine Zeichen eigentlich?

Der Name #Hashtag

Der Name Hashtag setzt sich zusammen aus den Wörtern „hash“ und „tag“. Das im Deutschen Rautenzeichen genannte Symbol heißt auf Englisch schlicht „hash“. Das Wort „tag“ bedeutet soviel wie Markierung oder auch Schlagwort. Inzwischen hat sich das englische Wort „tag“ wie so viele Wörter aus dem Englischen ziemlich eingedeutscht.

Woher kommt das #Hashtag?

Das Hash-Zeichen ist für Internet-Verhältnisse schon relativ alt und hat seinen Ursprung im Jahr 1988. Hier wurde das Hashtag nämlich im Kontext von Chats verwendet, um Inhalte zu kategorisieren.

Der Begriff Hashtag wurde erstmals von Stowe Boyd in einem Blogeintrag verwendet. Er stützte sich dabei auf den Vorschlag von dem Internetaktivisten Chris Messina. Im Jahr 2007 verwendete dieser das Hashtag-Zeichen in einem Tweet und schlug vor, das Hashtag als Markierung von Tweets zu verwenden. Doch erst zwei Jahre später erkannte Twitter Hashtags an und verlinkte die Tweets entsprechend.

Das Hashtag wird bekannt

Längst werden Hashtags nicht mehr nur auf Twitter zur Markierung von Inhalten eingesetzt. Alle gängigen Social-Media-Plattformen wie Facebook, Pinterest oder Instagram nutzen sie.

Zu der Nutzung von Hashtags auf Facebook sollte man Folgendes beachten: Seit Juni 2013 werden Hashtags auf Facebook verlinkt. Allerdings kann Facebook ohne Leerzeichen aneinandergereihte Hashtags nicht auseinanderhalten. Ein weiterer Unterschied zu Instagram ist die maximale Anzahl verlinkter Hashtags in einem Post. Maximal 30 Tags werden von Facebook verlinkt, der Rest ist nicht anklickbar.

Auch in der realen Welt sieht man Hashtags immer öfter: auf Plakatwänden, TV-Spots oder Zeitschriften.

Nervt das Hashtag?

Hashtags sind inzwischen so populär, dass ihre Omnipräsenz fast schon ein bisschen nervig ist. US-Talkmaster Jimmy Fallon macht sich mit seinem Buddy Justin Timberlake in einem populären Video darüber lustig.

Ob das kleine Zeichen nun wirklich nervt oder nicht, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn du diesen Beitrag mit den Hashtags #digalo teilst. In diesem Sinne: #bisbald #ciao #digalo

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