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Seeding | aufgebuzzt – Online Marketing Begriffe einfach erklärt

Content Marketing ist in aller Munde. Ziel hierbei ist es, mit Hilfe von qualitativ hochwertigen Online-Inhalten die Zielgruppe zu erreichen und diese zur Weiterverbreitung zu animieren. Diese viralen Prozesse laufen in den meisten Fällen aber leider nicht automatisch ab. Damit sich eine Botschaft verbreitet, muss erst eine kritische Masse an Personen erreicht werden. Dafür ist es erforderlich, Influencer (Meinungsbildner) und Multiplikatoren mit dem eigenen Inhalt zu überzeugen. An dieser Stelle knüpft das Seeding an. Als Seeding bezeichnet man das gezielte Säen/Platzieren einer Botschaft in relevanten Netzwerken.

Es wird zwischen „einfachem“ und „erweitertem“ Seeding unterschieden:

Beim einfachen Seeding soll die Zielgruppe selbst den zu verbreitenden Inhalt entdecken. Der Empfehlungsprozess soll auf natürliche Art und Weise gedeihen und wird von dem Werbenden kaum beeinflusst. Die Kontaktbreite bewegt sich zwischen dem reinen Bekanntenkreis bis zu ganz ausgesuchten Influencern aus dem Zielgruppennetzwerk. Die Botschaft bleibt dadurch glaubwürdig und authentisch. Sie wird auf der eigenen Internetseite oder dem eigenen Blog präsentiert, von wo sie repliziert werden und weitergeleitet werden kann. Diese Variante des Seedings ist aber nur ratsam, wenn die Botschaft eine hohe Viralität besitzt.

Beim erweiterten Seeding dagegen wird der Content von dem Werbetreibenden gezielt gestreut und platziert. Die schnelle und massive Verbreitung des Inhalts ist hier das primäre Ziel. Zwar sind die Kosten des erweiterten Seedings um einiges höher als beim einfachen Seeding, jedoch können diese Kosten durch eine schnelle Verbreitung der Botschaft zeitnah refinanziert werden. Der Inhalt wird über möglichst vielen hochfrequentierten Kanälen verbreitet.

8 Content-Seeding Tipps für einen erfolgreichen Linkaufbau:

  1. Definition der Zielgruppen: Bereits während der Themenrecherche sollte die Zielgruppe für eine spätere Vermarktung aufbereitet werden, dazu zählen relevante Magazine, Blogs und vor allem Social Media Influencer. Hierbei ist es wichtig, die Chancen einer Veröffentlichung realistisch abzuschätzen.
  2. Erstellung einer Kontaktdatenbank: Entwickle eine thematisch sortierte Kontaktdatenbank, die Blogger, Redakteure und Influencer aus anderen relevanten Netzwerken enthält. Diese spielen bei der Vermarktung der Inhalte eine entscheidende Rolle.
  3. Bereitstellung von exklusiven Inhalten: Stellen Sie Ihre Inhalte wichtigen Kontakten vorab oder exklusiv zur Verfügung. Generieren diese Kontakte aus eigener Kraft ausreichend Reichweite, ist die Kampagne schnell erfolgreich.
  4. Kontaktierung passender Websites: Viele Websites eignen sich zum Linkaufbau, doch welche kommt für Ihre Kampagne in Frage? Eine Google-Suche oder Tools wie linkbird können dabei helfen, diese Webseiten im Netz aufzuspüren.
  5. Veröffentlichung von Gastbeiträgen: Über Gastbeiträge können Sie auf eigene Inhalte verweisen und gleichzeitig Links generieren. Wer ein bestimmtes Thema im Rahmen eines Whitepapers oder eines Blog-Beitrages behandelt, kann für weiterführende Informationen auf dieses Medium verweisen.
  6. Nutzung interner und externer Newsletter: Eigene Newsletter helfen, die eigenen Inhalte zu verbreiten. Informieren Sie Ihre Abonnenten zeitnah und animieren Sie sie zum Teilen. Auch Newsletter anderer Medien können dafür genutzt werden, wenn das Thema der eigenen Kampagne relevant ist.
  7. Bewerbung der Inhalte über Social Media Netzwerke: Verbreiten Sie neue Inhalte über alle Social Media Kanäle. Hierbei sollten Sie auch auf Gruppen innerhalb dieser Netzwerke, bezahlte Beiträge sowie das Netzwerk der eigenen Mitarbeiter zurückgreifen.
  8. Unterstützung der Inhaltsverbreitung: Geben Sie jedem Leser die Möglichkeit, bei der Vermarktung zu helfen. Stellen Sie die wichtigsten Social Media Buttons und den passenden Embed-Code bereit und fördern Sie die Verbreitung gegebenenfalls durch Incentives oder Boni.

 

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